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35c3: Hacker spielen "Snake" auf geknacktem Krypto-Wallet

(28. Dezember 2018/16:45)
Sicherheitsexperten zeigen Schwachstellen in den Keyspeichern für Bitcoin und Co.

In der Praxis fand das Hacker-Trio Dmitry Nedospasov, Josh Datko und Thomas Roth jedoch allerlei Schwächen, fasst Heise zusammen. So soll das Gehäuse der Geräte sich üblicherweise einfach und spurlos öffnen lassen, was noch vor der Auslieferung an den Nutzer ein gewisses Manipulationsrisiko mit sich bringt - etwa für den Einbau eines Mechanismus zur Fern-Bestätigung von Transaktionen. Allerdings gelang auch viel direkterer Zugriff. So konnte man etwa auf dem Modell Ledger Nano S eigene Firmware aufspielen, obwohl der Hersteller als Reaktion auf frühere Berichte über das unsichere Design einen Verifikationsmechanismus entwickelt hatte.


Bild: 35c3/cc by 4.0

Zur Demonstration wurde eine Version des Spieles Snake auf dem Wallet gespielt. Beim Modell Ledger Blue konnte man mit Funkmodul und KI-Hilfe den Datenverkehr zwischen Microcontroller und der restlichen Hardware abhören und den PIN herausfinden. Deutlich mehr zu tun hatte man mit dem Trezor One. Hier musste man drei Monate lang experimentieren, ehe man einen Angriffsweg über den Bootprozess fand, indem man die Stromversorgung manipulierte.


Mehr dazu findet ihr auf derstandard.at


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