Technische Grundlagen der Fotografie

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aleX
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BeitragMo 12. März, 2012 23:41 Antworten mit Zitat

Wozu dient der ISO-Wert? Was ist die Blende? Wann wende ich welche Belichtungszeit an?

ISO-Wert?
Der ISO "International Standard Organisation" Wert beim Fotografieren beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors oder Film.

Bei allen gängigen Kameras ist ISO 100 die niedrigst einstellbare ISO und manche Kameras können bis zu ISO 3200 oder noch höher einstellt werden.

Sprich je niedriger die ISO eingestellt ist, umso weniger empfindlich ist der Sensor dann auch für das einfallende Licht. Bedeutet also, dass länger belichtet werden muss, um ein gut ausgeleuchtetes Foto zu bekommen. Desto höher die ISO eingestellt ist, umso mehr ist der Sensor demnach für das Licht empfindlich und umso kürzer muss belichtet werden.

Hoher ISO hat aber auch einen Nachteil. Desto höher die ISO eingestellt ist, so schlechter wird das aufgenommene Foto in seiner Qualität und es entsteht sogenanntes "Bildrauschen". Es wird wird krisselig, verpixelt und auch die Farben sind weniger brilliant.

Der Einsatz eines Blitzes kann in manchen Situationen das erhöhen der ISO ersetzen. In den meisten Situation, aber nicht immer.

Was ist die Blende?
Die Blende regelt, wie weit das Objektiv geöffnet wird. Desto weiter das Objektiv geöffnet ist, umso mehr Licht wird auf den Sensor der digitalen Kamera fallen.

Wird von der Blende gesprochen, dann hört oft Zahlen wie f/1,4 oder f/8. "f/" ist hier einfach die Bezeichung für die Blende. Diese Zahlen beschreibt die Öffnung der Blende.

Hier ein kleines Bespiel:

Bild: Wikipedia

Die Blende steuert, wie weit das Objektiv geöffnet ist. Aber nicht wie lange. Dies wird aber die Belichtungszeit gesteuert.

Aber kurz und Bündig gesagt: Desto weiter das Objektiv geöffnet wird (Blende), umso kürzer muss Licht hindurch (Belichtungzeit). Desto grösser die Blende, umso kürzer die Belichtungszeit.

Belichtungszeit?
Wie bereits unter "Blende" angeben, spielt die Belichtungszeit eine Grosse Rolle beim Fotografieren. Fotos entstehen immer durch Licht, das sollte den meisten ja bereits bewusst sein. Ohne Licht keine Fotos.

Kurze Belichtung ist bei schnellen Bewegungen oder bei Objekten die sich bewegen zu Empfehlen. Wie etwa bei der Sportfotografie. Hier kann es schnell dazu kommen das Objekte verschwommen werden wenn die Belichtungszeit zu lange gewählt wird.

Je länger man die Belichtungszeit bei der Kamera einstellt, umso verwischter und unschärfer werden die Fotos. Aber lassen sich mit hilfe der Langzeitbelichtung auch geniale Effekte erziehlen:


Bild: Pixabay


Bild: Pixabay


Bild: Pixabay

Bei der Langzeitbelichtung ist ein Stativ sehr zu empfehlen, weil jede kleinst Handbewegung mit der Kamera das Bild unscharf macht.

Die Brennweite?
Die Brennweite wird fast immer in Millimetern angegeben und bedeutet, streng genommen, die Entfernung zwischen der Aufnahmeebene (Chip oder Film) und der Objektiv-Hauptebene.

Desto größer die Brennweite, desto enger wird der Bildwinkel und somit der Bildausschnitt. Also mit zunehmender Brennweite nimmt auch der Vergrößerungsfaktor zu.

Ein 50-mm-Objektiv wird als Normalobjektiv bezeichnet, weil es in etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges (46°) entspricht. Darunter bezeichnet man die Objektive als "Weitwinkelobjektive". Unter 20 mm spricht man sogar schon von "Superweitwinkelobjektiven".

Hingegen werden Brennweiten oberhalb von 50 mm zur Familie der "Teleobjektive", Objektive ab 300 mm Brennweite werden "Super"- oder "Ultrateleobjektive", gezählt.
In diesem Bereich ist es sehr schwer Qualitätslinsen mit guten optischen Eigenschaften (Auflösung, Lichtstärke, Verzerrung usw.) kostengünstig zu produzieren. Gerade hier muss man oft tief in die Tasche greifen bei der Anschaffung.

Es gibt auch Fisheye-Objektive, die einen Bildwinkel von 180 Grad besitzen und meistens ein kreisförmiges Bild produzieren.

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