Kryptowährungen sind Geld bzw. Fiatgeld in Form digitaler Zahlungsmittel. Bei ihnen werden Prinzipien der Kryptographie angewandt, um ein dezentrales und sicheres Zahlungssystem zu realisieren. Sie werden im Gegensatz zu Zentralbankgeld bis heute ausschließlich durch Private geschöpft. Ihre Qualifizierung als Währung ist jedoch mitunter strittig. In deutschsprachigen Medien wird auch die Bezeichnung Kryptogeld benutzt.

Das erste öffentlich gehandelte Kryptogeld dieser Art ist der seit 2009 gehandelte Bitcoin. Seitdem wurden zahlreiche weitere Kryptowährungen implementiert. Neben den bekannteren sind nach dem Vorbild des Bitcoins inzwischen über 4.500 weitere Kryptowährungen in Verwendung, von denen über 1.000 einen täglichen Handelsumsatz von jeweils über 10.000 US-Dollar an entsprechenden Handelsplätzen für Kryptowährungen erreichen.

Digitaler Euro
Die zunehmende Popularität und Verbreitung digitaler Bezahlmethoden, bei breiten Bevölkerungsschichten im Euroraum, bewog das Eurosystem auch intensiv mit der Frage nach einem digitalen, von der Zentralbank bereitgestellten, Euro auseinanderzusetzen und im Euroraum zusätzlich zu den bestehenden Bezahlmöglichkeiten (Bargeld und Banküberweisungen) eine weitere in Form eines digitalen Euro anbieten.





Ökonom: Bitcoin ist "Mutter aller Blasen"

Der Wirtschaftswissenschaftler Nouriel Roubini sagte die letzte Weltwirtschaftskrise im Detail vorher. Nun geht er hart mit Kryptowährungen ins Gericht.
03. Februar, 2018 | 0


Top